Berichte

Institutsdaten im Spiegel

Berichte sind Analysen, welche die Echtdaten eines Instituts für eine bestimmte Periode zusammenfassen und aufbereiten.

Die Berichte zum Rating und Scoring geben den Anwendern einen schnellen Überblick über die Struktur des eigenen Portfolios und die Rating-Praxis im Institut. Darüber hinaus setzen sie die Institutsdaten zu den Ergebnissen auf Poolebene in Beziehung. Der Bericht zu Verlustdaten stellt die ermittelten Verwertungs- und Einbringungsquoten und weitere Parameter der Verlustdatensammlung in verschiedenen Vergleichsgruppen dar.

Qualitätssicherung und Benchmarkfunktion
Ein Bericht hält dem Anwender einen Spiegel vor: Die eigenen Rating- und Scoringdaten werden nach Kundengruppen und Zeiträumen sortiert aufbereitet und graphisch dargestellt. Die eigene Rating-Praxis kann zum Beispiel anhand von Historisierungs- oder Überschreibungsquoten kontrolliert werden. Veränderungen sind so schnell zu erkennen. Die Ergebnisse werden mit denen aus Instituten vergleichbarer Größe, mit Häusern in derselben Region und auf Deutschlandebene verglichen. Damit dienen die Berichte auch als Benchmark.

Standardbericht oder individuelle Lösung
Die Berichte zum Rating werden standardmäßig zweimal pro Halbjahr erstellt. Höhere Frequenzen sind aber nach individueller Vereinbarung auch möglich. Außerdem können individuelle zusätzliche Auswertungen erstellt werden.

Breite Datengrundlage
Die Anwender unserer Verfahren liefern die Rating- und Scoring-Ergebnisse in anonymisierter Form in den gemeinsamen Datenpool. Dieser Pool ist nicht nur die Grundlage für die Entwicklung und Pflege unserer Risikomessinstrumente. Auch für die Berichte steht dadurch eine sehr breite Datengrundlage zur Verfügung. Das Management dieser Datenmengen stellt erhebliche Anforderungen an die technische Insfrastruktur und an die Auswertungsprozesse. Im Berichtswesen arbeiten daher Informatiker, Methodiker und Kommunikatoren Hand in Hand.