Sparkassen-KundenScoring
Das zweite Standbein für die Kreditentscheidung
Für die Risikomessung im standardisierten Privatkundengeschäft bieten wir das Sparkassen-KundenScoring an.
Es erleichtert den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe, die Bonität (Kreditwürdigkeit) ihrer Privatkunden objektiv einzuschätzen. Die Scoring-Note ist eine verlässliche Grundlage für die Kreditentscheidung, die risikogerechte Preisstellung sowie die Portfolio- und die Vertriebssteuerung.
Wie die meisten Rating-Instrumente ist das KundenScoring ein mathematisch-statistisches Prognoseverfahren. Aus den risikorelevanten Merkmalen eines Kunden errechnet es eine Bonitätseinschätzung.
Entscheidungshilfe für Kundenbetreuer
Mit der Scoring-Note kann der Kundenberater seine Einschätzung objektivieren. Außerdem kann er genauer vorhersagen, wie sich eine Finanzierung innerhalb der nächsten zwölf Monate entwickeln wird. Diese Prognose wird als Ausfallwahrscheinlichkeit in Form einer Note angegeben. Das Sparkassen-KundenScoring ist für alle Situationen nutzbar, in denen eine Risikoeinschätzung benötigt wird: von der Antragstellung für Baufinanzierungen, Konsumentenkredite oder Girokonten bis hin zur laufenden Bestandskontrolle und zur Vertriebssteuerung.

Vorteile für die Kunden
- Faire Kreditkonditionen
- Schnelle Kreditentscheidung vor Ort
- Umfangreiche Berücksichtigung der individuellen Gesamtsituation
Vorteile für die Institute
- Verlässliche Grundlage für Kreditentscheidungen, Vertriebssteuerung, Portfoliosteuerung und risikogerechte Preise
- Für jeden Kunden nur eine, jederzeit aktuelle Scoring-Note
- Automatische und manuelle Aktualisierung möglich
- Keine Notensprünge: fließender Übergang von Neu- auf Bestandskunden
- Schlanke Prozesse durch Systemintegration und Vorbelegungen
Ein Kunde – eine Scoring-Note
In die Bewertung fließen alle vorhandenen Informationen ein, welche für die Bonitätseinschätzung geeignet sind. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Dies geschieht losgelöst vom Anlass eines Scorings (Neuantrag oder laufende Kreditüberwachung) oder von den jeweils nachgefragten Produkten eines Kreditnehmers.
Das KundenScoring kann zum Beispiel die Art der vom Kreditnehmer bereits genutzten Finanzprodukte berücksichtigen, aber auch seine persönlichen Daten oder das bisherige Zahlungsverhalten. Je nach Aktualität und Verfügbarkeit der Daten werden verschiedene Datengruppen (Module) bewertet, die jeweils mehrere Merkmale erhalten. Die Bewertung erfolgt mit Punkten, die anschließend zusammengefasst werden. Einstufung und Gewichtung der einzelnen Informationen hängen vom Scoring-Anlass und von der individuellen Kundensituation ab.
